The Pirate Bay – AFK

Vor kurzem bin ich zufällig auf den Film „TPB AFK“ gestoßen,“TBP AFK“ steht für „The Pirate Bay Away From Keyboard“.

Ich persönlich habe nie viel gezogen, aber war stets an der Technik von Torrents interessiert, vor allem nach dem Film „Home 2009“. Für mich war damals unklar, warum die Plattform dicht gemacht werden sollte oder besser warum sie immer noch dicht gemacht werden soll.

Diese Frage konnte mir der Film zwar leider auch nicht beantworten, er gibt aber sehr interessante Einblicke in das denken der Macher der Plattform und ist für jeden „Systemkritiker“ sicherlich sehenswert.

Bevor ihr nun auch, wie ich vorgestern, den Satz um die Ohren gehauen bekommt: „WAAAAS!? Den hast du noch nicht gesehen???“ dachte ich mir, ich weis euch mal darauf hin und damit ihr nicht auch erst nach einem vernünftigen Torrent für den Film suchen müsst, hier der Magnet Link für die 1080p Fassung, h264 kopiert und keine Sorge, auch bei diesem Film ist es legal ihn zu „saugen“ siehe hier die Lizenzangaben.

Viel Spaß beim Filmabend.

Verschenkt meine Filme! – Ein erfrischender Ansatz

Ein wunderbarer Artikel der den Frust der Künstler und kulturell Schaffenden gut darstellt.

Seine Lösungswege sind radikal, doch bei unserem eingefahrenen Systemen zur „Wertschöpfung“ durchaus plausibel.

Ich hoffe das die Zukunft etwas in der Richtung bringt. Denn auch wenn es nicht jeder sehen kann, uns droht die kulturelle Verarmung im Bezug auf die gesamte Gesellschaft.

Lasst uns sehen was kommt. Viel Spaß beim lesen und ggf. verstehen.

http://www.sueddeutsche.de/digital/urheberrecht-verschenkt-meine-filme-1.1794040

Quelle: siehe Link.

Check dein Linux auf nicht freie Software

Hallo alle miteinander,

da ich letztens meinen vServer noch einmal neu aufgesetzt habe, wollte ich wissen, ob bei der Installation von meinem Anbieter irgendwelche non-free Software installiert wurde. Um dies zu erfahren, gibt es nur eine Person, die man das wirklich fragen kann:

Richard Matthew Stallman, ist non-free Software auf meinem System installiert?

Um ihm diese Frage stellen zu können, installiert man das Paket vrms – sprich Virtual Richard Matthew Stallman – und ruft das Programm unter dem selben Namen auf. Wenn alles, was installiert ist, frei ist, erhält man folgende Antwort:

No non-free or contrib packages installed on beispiel.de!  rms would be proud.

Somit weiß man, dass man zumindest auf seinem eigenen System in vollständiger Freiheit lebt.

Danke Richard.

Die C3S wurde gegründet

Hallo alle miteinander,

vor zwei Tagen hat sich nun endlich die C3S gegründet. Es stehen zwar noch jede Menge Formalitäten an, doch man kann davon ausgehen, dass die C3S ihren aktuellen Zeitplan einhält und in 1-2 Jahren endlich Künstler vertreten darf. Mich freut es und eine meiner Lieblings-Indie-Bands, Vanda , freut es laut ihrer Facebook-Seite auch.

Doch noch ist nicht alles perfekt. Die von mir in meinem letzten Artikel erwähnte Crowdfunding-Kampagne ist noch nicht bei ihrem Fundingziel angekommen. Das ist an sich nicht weiter schlimm, da die Fundingschwelle von 50.000 € schon weit überschritten wurde. Doch wie jeder weiß, ist aller Anfang schwer und vor allem teuer. Da eine Auflage für eine neue Verwertungsgesellschaft in Deutschland darin besteht, alle Mittel zur Verwaltung bereits bei der Zulassung zu besitzen und gleichzeitig in den schwarzen Zahlen zu sein, ist es einleuchtend, dass man dafür eine Menge Geld braucht.

Ein Großteil des Geldes wird auf die Programmierung der Verwaltungs-Software fallen, denn Software-Entwicklung und vor allem auch Qualitätssicherung ist eine kostspielige Angelegenheit. Doch auch die rechtliche Absicherung, die weitere Bekanntmachung der Gesellschaft und vieles Weitere kostet Geld. Wobei bei der Publicity ein jeder von uns kräftig mithelfen und die Kosten drücken kann.

Doch damit das alles auch klappt, hat jeder die Möglichkeit noch  bis zum 30.09.2013 um 23:59 Uhr zu spenden. Die Motivation zu spenden steigt umso mehr, wenn man bedenkt, dass das Förderprojekt von NRW bei Erreichen des Fundingziels von 200.000 € den selben Betrag noch einmal dazu gibt. Heißt jeder gespendete Euro zählt doppelt und es würden 400.000 € zur Verfügung stehen plus die schon vorhandenen Gelder. Damit lässt sich dann schon einiges anstellen.

Deshalb mein Rat für die nächste gute Tat: Informiert euch über die C3S, redet mit euren Freunden und Verwandten und eigentlich jedem darüber und spendet vielleicht den einen oder anderen Euro.

Grüße aus der Hauptstadt

C3S – Die alternative Verwertungsgesellschaft

Hallo alle miteinander,

über den Musikgeschmack lässt sich bekanntlich streiten. Weit weniger Meinungsdifferenz gibt es jedoch zur GEMA. Viele finden sie zu aufgeblasen und unfair, was die Bezahlung und Finanzierung der Musiker angeht.
Viele stört es zum Beispiel, und das mit Recht, dass nur die ordentlichen Mitglieder, sprich  die Top-Verdiener, darüber bestimmen dürfen, wie unter anderem die Gelder an die Künstler verteilt werden. Kleine neue Künstler haben hingegen nichts zu sagen und können deshalb auch die Situation nicht verändern.

Vor allem junge Hobby Künstler und Newcomer stört weiterhin, dass es in Deutschland die sogenannte GEMA-Vermutung gibt. Sie gestattet es der GEMA, davon auszugehen, dass jede Musik und jeder Film, der irgendwo ausgestrahlt oder publik abgespielt wird, zur GEMA selbst oder zu einer kooperierenden Verwertungsgesellschaft aus dem Ausland gehört und sie somit Gebühren dafür erheben dürfen. Das heißt, dass jeder Musiker, der zum Beispiel seine selbst geschriebene Musik in einem Park abends ein paar Leuten vorspielen will und nicht Mitglied der GEMA ist, dies der GEMA erst einmal Nachweisen muss, da sie ihm sonst eine Rechnung stellen. Für viele kleine Gruppen ein unzumutbarer Aufwand.

Aber seit kurzem gibt es auch Hoffnung. Im Chaos Computer Club gab es über das GEMA Monopol in Deutschland schon lange Diskussionen. Aus diesem Diskurs entstand der Gedanke, eine eigene Verwertungsgesellschaft zu gründen. Eine Verwertungsgesellschaft, in der jeder mitreden darf und vor allem in der jeder Künstler mitbestimmen kann.
Nach viel Vorarbeit, vor allem in gesetzlicher und organisatorischer Hinsicht, wollen sie nun ihre Verwertungsgesellschaft unter dem Namen Cultural Commons Collecting Society – kurz C3S) gründen und sammeln dafür Spenden.
Bevor ihr nun eilig diesen Tab schließt, besucht bitte die Projekt-Seite und versteht die Idee. Denn falls ihr auch nicht selber etwas dazu beitragen wollt, so kommt es euch vielleicht in den Sinn, anderen ( vielleicht befreundetetn sogar Künstlern) davon zu erzählen.

Vielen Dank.

[ Edit: 25.07.2013, 22:48 Tippfehler korrigiert. ]

How to setup a transmission bittorrent server under a debian based system

I think I don’t have to explain the advantages of torrents because you are already looking for a bittorrent server setup guide.

The setup isn’t really difficult, just the documentation could be better.

So when you have a computer that’s permanently running and has also internet access, it’s a nice idea to give something back to the community.

I personally run a transmissionbt on my Raspberry Pi. So don’t be scared that your computer/server has not enough power.

Note that I use aptitude. Under Ubuntu it isn’t installed by default. So either you install it via apt-get install aptitude or you use the apt-get and apt-cache command. The result will be the same. You also need root access. So either you have access to the root account  or you are allowed to use sudo for that.

Step 1:
Install the server daemon. To find the proper name type

    aptitude search transmisson .

That will give you a list with all transmission related packages. Choose the name of the daemon (under debian transmission-daemon) and install it:

    aptitude install transmission-daemon

So the server is installed and running. Wasn’t so difficult, was it?

Step 2:
We have to configure the server to fit your needs. Therefore will have to stop the running daemon first:

    service transmission-daemon stop

Step 3:
Now we can change the configuration file called settings.json. To do so, choose your favourite editor and edit the file /etc/transmission-daemon/settings.json (note you need root privileges):

    vim /etc/transmission-daemon/settings.json

I know, there are a tons of options. But don’t worry, the most defaults fit your needs perfectly. I will just mention the essential configurations (for me). If you want a complete description for all of them, visit https://trac.transmissionbt.com/wiki/EditConfigFiles.

I love the simple ways. So I use the web interface to add new torrents. To activate it for your local network you have to do the following changes:

„rpc-enabled“: true
„rpc-whitelist“: „127.0.0.1,192.168.*.*“          127.0.0.1 is the machine. Add your ip-address behind it. * is a wildcard, so it’s everything.
„rpc-authentication-required“: true                  That means password login. so only allowed persons can add or remove torrents.
„rpc-username“: „transmission“                          The default user name. A change will improve the securitiy.
„rpc-password“: „blablub“                                   The password is encrypted. So it’ll look different. Enter yours there. It gets encrypted.
„rpc-port“: 9091                                                      The default port for the interface. Change it if you like.

So fare about the web user interface. Now you can access the server via your browser. If it is your local machine, enter http://localhost:9091/ to access it. Else enter the ip-address of the machine. When you want access from the internet, so that you can add torrents from elsewhere, change the rpc-whitelist to the ip of your router or enter only wildcards (*.*.*.*). You also have to open the port in your router (9091).

To allow your torrent server to talk with other clients on the internet, you have to give him the possibility to do so. That for, set the option

    „port-forwarding-enabled“: true

This will open the default port in your router configuration. If you don’t like the default port for any reason, you can modify it or set it to random. Here are all options for that:

   „peer-port“: 51413,
    „peer-port-random-high“: 65535,
    „peer-port-random-low“: 49152,
    „peer-port-random-on-start“: false,
    „port-forwarding-enabled“: true,

So that’s it. This is all you need to run a bittorrent server. But by now, it will use your complete bandwidth for the uploads. So in practice, you can’t visit the web anymore (in an acceptable speed).
To limit the bandwidth for the server, you can set a permanently maximum it can use or a time based limit. I prefer the time based limit. So during the day, the server is limited to 150 KB/s so that I have about 150-200 to browse the web. At night, it gets the full speed.
To set these limits in any way you want, you have to modify these options(this i my config):

    „alt-speed-down“: 3000,                     Download-Limit in KB
    „alt-speed-enabled“: false,                   The alt-speed is the permant variant
    „alt-speed-time-begin“: 330,               Gets limited at 330 in minutes from midnight
    „alt-speed-time-day“: 127,                    Means everyday, see the link EditConfigFile above
    „alt-speed-time-enabled“: true,
    „alt-speed-time-end“: 1320,                 The limit ends at 1320 minutes after midnight
    „alt-speed-up“: 200,                               Upload limit in KB

Step 4:
So, after all this changes, your server should fit your needs in the most cases. Now restart it:

    service transmission-daemon start

Step 5:
To proof it is running visit the webui http://localhost:9091/

That’s it. Have fun, and share what you can (legal).

Further reading:

In the case that your server runs on something as powerful as a Raspberry Pi and it has many torrents on it and also much traffic, so it starts lagging, you can change the allowed peers (clients) that can connect at the same time. I just wanted to mention it. You have now all information sources to figure it out by yourself.

Greetings from Berlin, Germany

(R)Evolution in der IT-Technik

Ab und zu und zum Glück immer häufiger gibt es verschiedene innovative Projekte, die den gesamten Markt umkrempeln. Angefangen bei dem Computer selber, über den PC, Laptop, Smartphone und das letzte wirklich coole – aktuelle – der Raspberry Pi.

Doch vor zwei Tagen bin ich auf etwas anderes gestoßen, etwas worauf ich gehofft, jedoch von der etablierten Industrie nicht mit gerechnet habe. Nun ja, sie sind selber Schuld und werden es zu spät einsehen.

Der Raspberry Pi hat es mit über 2 Millionen Vorbestellungen in 20 Tagen vorgemacht, dass die Leute nicht mehr die Leistungsgeilheit leben, sondern genau soviel wollen, wie sie brauchen und das zu einem vernünftigen Preis.

Der Raspberry Pi erfüllte das fast perfekt. Mit max. 3,5 Watt Verbrauch bringt er uns eine Leistung, die fantastisch ist. Doch er erfüllt nicht alle Wünsche.

Das hiesige Projekt hat den Trend erkannt und will ihm Tribut zahlen. Es braucht nur das nötige Startkapital.

Parallela heißt das neue Projekt auf Kickstarter. Es will eine Platine mit 5 Watt Verbrauch herstellen, mit einer, im Verhältnis zu allem bisher dagewesenen, enormen Rechenleistung. Die Zahlen gehen zu 45 GHz. Selbst wenn es nur die Hälfte davon wäre, eine enorme Leistung.

Wenn ihr so etwas in Zukunft öfter sehen und nicht warten wollt, bis die träge Industrie reagiert, dann unterstützt dieses Trendsetter-Projekt. Ihr müsst ja nicht die höchste Stufe spenden 😉

Auf dem Weg zur Legalität

Ein Thema, dass in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, ist die Grau-Zone zwischen legal und illegal, die immer mehr und schneller verwischt. Bei der Musik sieht man es schön, da sich jeder heutzutage die aktuellsten Tracks vom Kumpel zieht oder brennen lässt und in der Regel nicht einmal darüber nachdenkt, ob der Künstler damit einverstanden ist.

Dasselbe findet man bei Filmen. Viele gehen gleich zu kinox.to oder ähnlichen Seiten, wobei einen Film, den man meist eh nur einmal sieht man sich für einen Euro an fast jeder Straßenecke leihen kann. Doch darum soll es jetzt nicht gehen.

Als Freund der freien Lizenzen halte ich immer mal Ausschau nach Dingen, die ins Schema passen.  Zu diesen Dingen hat sich nun vor einer Woche die Internetseite ClearBits hinzu gesellt.

Das Projekt stellt ein Sammelsurium an Film und Musik Material zur Verfügung. Das schöne ist, das das laden all dieser Werke legal ist und ihre Qualität hervorragend. So zum Beispiel der animierte Kurz-Film Big Buck Bunny, der frei zum Download zur Verfügung steht und aus dem Gedanken entstand, dass man mal zeigen müsste was mit Open Source so alles geht.

Auf der Seite finden sich zwar nicht die großen Blockbuster, doch  es findet sich schon das ein oder andere  sehenswerte.  Für jeden der sich ein wenig für Naturschutz interessiert, sei z.B. der Film Home aus dem Jahre 2009 sehr ans Herz gelegt. Hier der deutsche Wikipedia-Artikel dazu, wobei der englische bei weitem besser aussieht.

Nun ich hoffe ihr habt bis hierhin durch gehalten und entdeckt die Seite bald für euch. Denn je mehr es laden desto besser. Aber das erklärt euch Wikipedia.

Gruß aus der Muddastadt.

Ende der Saison

Hallo alle zusammen,

heute, Sonntag, lief der letzte Film für dieses Jahr im Freiluftkino Museen Dahlem und obwohl es zuoft geregnet hat,  war die Stimmung super.

Denn es waren gute Werke dabei, mit bewegenden, schönen und vor allem interessanten Geschichten.

In der Hoffnung nächstes Jahr das selbe schreiben zu können,  blicke ich mit voller Freude auf viel Spaß und wunderbare Erlebnisse zurück und kann zum Glück aller sagen, dass es allen,  die einmal dort waren, so geht.

Grüße aus der Hauptstadt.